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8,50 Euro Mindestlohn - zu viel oder zu wenig

Lange Zeit wurde über die Einführung des Mindestlohns diskutiert. Aber was bedeuten 8,50 Euro überhaupt.

8,50 Euro x  8 Stunden x 21,67 Tage =  1473,33 Euro monatlich brutto,
macht bei einem Single mit Steuerklasse 1 ca. 1077 Euro netto,
bei einem Verheirateten mit Steuerklasse 3 ca. 1171 Euro netto.

Auf dem freien Wohnungsmarkt in einer Großstadt veranschlage ich ca. 600 Euro für eine Zwei-Zimmerwohnung warm. Hier gibt es sicherlich große Unterschiede, aber damit hat man zumindest einmal eine Rechengröße.

Auf dem sozialen Wohnungsmarkt sollten es (theoretisch) möglich sein eine Wohnung mit einer Warmmiete zwischen 400 und 500 Euro zu bekommen.

Somit bleibt dem Single je nachdem 470 - 670 Euro monatlich übrig.
Dem gegenüber steht der Hartz IV Regelsatz mit 399 Euro.
D.h. abhängig von den Wohnungskosten hat der Vollzeitbeschäftigte zwischen 70 und 270 Euro mehr, als der Hartz IV-Empfänger. Das reicht um einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren und vielleicht für ein paar Gastronomiebesuche. Ein Auto davon zu finanzieren wird schon verdammt schwierig.

Also meiner Meinung nach ist das auf jeden Fall nicht zuviel. Eigentlich erwarte ich sogar noch etwas mehr, damit sich das arbeiten wirklich lohnt.

 

12.1.15 01:46

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


OvO (12.1.15 14:34)
Es gibt ja auch noch die Freibetraggrenze. Wenn du die dazu rechnest macht es für Hartzer schon wieder keinen Sinn sich richtige Arbeit zu suchen. Mindestlohn ist aber nicht zu wenig. Die Preise sind einfach zu hoch.

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